Detroit, der Nabel der Autowelt

… diese Zeiten sind angeblich längst vorbei. Detroit soll hässlich und auch nicht ganz ungefährlich sein. Wir können es nicht bestätigen, denn wir waren nicht in Downtown Detroit…

Focus schreibt:

Einst war Detroit der Nabel der Autowelt, jetzt könnte die einstige Millionen-Metropole als Kulisse für einen Endzeit-Film dienen. Bilder aus einer verlorenen Stadt, deren Niedergang schon vor Jahrzehnten begonnen hat.

Dennoch lohnt es sich einen Abstecher nach Detroit zu machen und das Henry Ford Museum zu besuchen.

Natürlich geht es in erster Linie um Autos…

… um Raritäten von Henry Ford, aber auch von anderen Autoherstellern, Original Limousinen der amerikanischen Präsidenten, wie das von T.D. Roosevelt von 1933 und natürlich die komplette Geschichte des Automobils. Auch für Nicht-Autofans sehr interessant.

Neben den vielen Autos ist auch eine der größten Dampflokomotiven ausgestellt. Sie diente einst zum Transport von Kohle im bergigen West Virginia.

Eine Zeitreise für groß und klein… ein Streifzug durch die Geschichte Amerikas mit Civil War, Unabhängigkeitserklärung, Abraham Lincoln… im wahrsten Sinne des Wortes: Geschichte zum Anfassen.

Dieser Bus machte ebenfalls Geschichte, es ist der Original Bus, in dem die Afro-Amerikanerin Rosa Parks sich weigerte ihren Sitzplatz für einen Weißen freizumachen.

Das Projekt Dymaxion House zeigt wie die Zukunft von Amerika hätte aussehen können. Ein Haus aus Aluminium. Leider blieb es bei diesem einzigen Prototypen.

Und das ist das American Life, das wir kennen, lieben und schätzen. Nicht gerade McDonald`s, aber dennoch gehört der Burger einfach zu Amerika.

Den Dampfmaschinen ist ebenfalls ein Bereich gewidmet, allerdings interresiert es uns Mädels weniger und wir schlendern nur kurz durch die Halle.

Im Bereich Möbel sind ein paar interessante Objekte wie dieses Marshmallow Sofa ausgestellt.

Abgerundet wird die Ausstellung durch den Bereich Landwirtschaft, Ackerbau damals und heute.

Das Henry Ford Museum ist in meinen Augen ein tagfüllendes Programm, wir haben immerhin 7 Stunden in diesem tollen Museum verbracht.

Am nächsten Tag besuchen wir Greenfield Village, ein Freilichtmuseum, das direkt neben dem Henry Ford Museum liegt. Es ist eine Zeitreise mit Henry Ford und seinem Weggefährten Thomas Edison. Außerdem treffen wir auf die Familie Heinz, die Wright Brothers, Noah Webster, der bereits 1828 ein amerikanisches Lexikon veröffentlichte und Stephen Foster, dem Schreiber von Oh! Susanna! … bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten mit ihren Lebenswerken.

Das Original Labor von Thomas Edison.

Greenfield Village ist mit Leben gefüllt, es wird gekocht, getöpfert, gewoben, Glas geblasen, musiziert…

Und wer keine Lust hat zu Fuß zu gehen, macht eine Rundfahrt in einem Original Ford T.

Und wie immer… einen ausführlichen Museumsrundgang gibt es in flickr…

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s