Ruhrpott Teil 6: Gasometer Oberhausen

Der Gasometer in Oberhausen ist Europas größter Gasbehälter und erinnert an die Schwerindustrie, die das Ruhrgebiet über 100 Jahre prägte. Bis zur Stilllegung 1988 diente er zur Speicherung des Gases, das in der Eisenhütte entstand und später in der Kokerei zur Befeuerung genutzt wurde. Heute ist der 67 Meter hohe Turm Industriedenkmal und kulturelles Zentrum für Ausstellungen, Theater und Musik.

Aktuell ist die Ausstellung „Wunder der Natur“ zu sehen. Großformatige Fotografien hängen spiralförmig angeordnet in dem riesigen Turm. Allein dies hat schon einen künstlerischen Effekt. Aber absolut beeindruckend sind die Aufnahmen, die uns in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen entführen. Nahaufnahmen, wie wir sie mit bloßem Augen nie sehen würden, wilde Jagdszenen und glückliche Momentaufnahmen tierischen Verhaltens.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist eine Skulptur der Erdkugel mit 20 m Durchmesser, auf die hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert werden. Wir machen es uns auf den Stufen mit Sitzkissen bequem und beobachten mit dem Blick eines Astronauten den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten unseres Planeten.

Nach dieser kurzen „Traumreise“ geht es hoch hinauf auf das Dach des Gasometers, von wo wir wieder eine tolle Fernsicht haben und ein weiteres Mal feststellen, dass das Ruhrgebiet sehr grün ist.

Zechen, Hütten und Halden, das verbinden wir in Zukunft mit dem Ruhrgebiet. Wir haben in den 5 Tagen sehr viel erlebt und gelernt und ich muss zugeben, ich hatte mir das Ruhrgebiet nicht so schön und abwechslungsreich vorgestellt.

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8 Gedanken zu “Ruhrpott Teil 6: Gasometer Oberhausen

  1. Ich war vor kurzer Zeit auch dort!!! Es ist eine absolut faszinierende Ausstellung. Die Bilder sind super wiedergegeben. Ich habe nahezu das gleiche Gefühl, dass ich im direkten Anblick hatte.
    Beim Anblick der Erdkugel „aus dem All heraus“ bekommt man wirklich Gänsehaut.
    Wir konnten den Ausblick im Dunkeln geniessen. Das war auch toll!
    Vielen Dank, dass ich mit diesem Beitrag die Ausstellung ein zweites Mal genießen konnte! 🙂 Liebe Grüße, Stephanie

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